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Die Insel Gran Canaria war von den Guanchen bewohnt, als sie im 15. Jahrhundert von
Spanien erobert wurde. Wann und unter welchen Umständen die Ureinwohner die Insel
besiedelt haben ist umstritten. Da als Guanchen ursprünglich nur die Ureinwohner Teneriffas
bezeichnet wurden, spricht man auf Gran Canaria lieber von den Urkanariern. Diese lebten
teils in Höhlen und teilweise auch in aus Steinen gebauten Rundhäusern.
Man vermutet, dass sich der Name Gran Canaria vom lateinischen Wort für Hund, Canis, ableitet,
da die Insel mit Hunden bevölkert war. Als ebenso wahrscheinlich gilt nach dem Stand der
Forschung die Rückführung auf den berberischen Volksstamm der Canarii aus dem Nordosten Afrikas.





